Swinger-Live Sexguide

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Sex Guide - Alles über die schönste Nebensache der Welt!

Sex, die schönste Nebensache der Welt, bezeichnet den Geschlechtsakt, bei dem der Mann den Penis in die Scheide der Frau steckt und zum Höhepunkt kommt.

Dass Sex viel mehr als nur das beinhaltet und auch zwischen zwei Gleichgeschlechtlichen passieren kann, weiß heutzutage jeder. Sexuelle Aktivität haben Menschen schon dann, wenn sie sich aufs Vorspiel einlassen, einander oral oder mit der Hand befriedigen. Man spricht dann aber nicht von Sex, sondern eher von Sexualität - diese ist weiter gefasst als der eigentliche Geschlechtsakt zwischen mindestens zwei Menschen.
 

Welche Funktion hat Sex?

 

Sex dient im biologischen Sinne der Fortpflanzung, eine Frau kann dabei an ihren fruchtbaren Tagen schwanger werden. Für die meisten Menschen nimmt er jedoch einen weit bedeutenderen Stellenwert ein. Er ist Teil einer erwachsenen Beziehung und ein menschliches Grundbedürfnis, das nicht nur mit einem festen Partner gestillt werden kann.

Sex trägt nachweislich zum Wohlbefinden und zur psychischen und körperlichen Gesundheit von Mann und Frau bei - hat ein Mensch dagegen keinen Sex, kann ihm das sogar auf lange Sicht schaden. Sexualität festigt Beziehungen und gehört zum Leben eines Erwachsenen dazu, denn der Mensch ist das einzige Säugetier, das Sex nicht nur hat, um sich fortzupflanzen, sondern auch aus Spaß daran.

Sexuelle Orientierungen und Präferenz

Sex ist nicht gleich Sex! Während der Herrschaft der christlichen Kirche mag es nur die eine Stellung im Bett gegeben haben und es durften nur Mann und Frau zusammen sein, heute ist das glücklicherweise ganz anders. Wir akzeptieren sexuelle Orientierungen und Präferenzen aller Art... doch was ist das eigentlich?

Als sexuelle Orientierung werden das Interesse am Geschlecht potenzieller Sexualpartner sowie das Verständnis des eigenen Geschlechts bezeichnet. Angesichts der Ausprägungen, die sich dadurch endlich offen zeigen dürfen, sind selbst Schwule, Lesben und Bisexuelle noch gewöhnlich.

Besonders die Transgender-Szene ist immer wieder überraschend. Präferenzen dagegen sind eher individuell und beschreiben, worauf ein einzelner Mensch unabhängig von seiner sexuellen Orientierung im Bett steht. Manche Männer mögen es beispielsweise, vor dem Orgasmus einen Finger vom Partner eingeführt zu bekommen, da dadurch die Prostata stimuliert wird - dies ist beispielsweise eine sexuelle Präferenz. Genauso handelt es sich um Präferenzen, wenn sich Sexualpartner wünschen, das Licht dabei ein- oder auszuschalten oder einzelne Teile der Unterwäsche dabei zu tragen.

Sexuelle Präferenzen haben die meisten Menschen, unabhängig von ihrer sexuellen Orientierung oder ihrem eigenen Geschlecht.

Sexualpraktiken

 

- Ohne Verkehr


Sex ohne Verkehr ist streng genommen kein Sex, denn dafür muss der Mann seinen Penis in die Scheide seiner Partnerin einführen. Vielmehr handelt es sich hierbei um das breite Feld der Sexualität.

So können Männer und Frauen sich gegenseitig oral oder mit der Hand zum Höhepunkt bringen oder einander dabei zusehen, wie jeder sich selbst befriedigt. Sexualität ist natürlich auch das. Genauso können gleichgeschlechtliche Paare keinen Sex im eigentlichen Sinne haben, dafür bietet ihnen die Welt des Sex ohne Verkehr eine breite Auswahl.

Dazu gehören unter anderem auch die Penetration anderer Körperöffnungen, am bekanntesten ist wahrscheinlich der Analsex.

Die Penetration kann auch mit Sexspielzeug wie dem Dildo oder einem Vibrator erfolgen. Sex ohne Verkehr ist nicht nur für Homosexuelle, sondern auch für junge Leute eine beliebte Sexualpraktik, da sie so den Körper des anderen erst behutsam kennen lernen und sich langsam an die Sache herantasten können. Das nimmt gerade unerfahrenen Leuten die Angst vor dem ersten Sex.
 

- Selbstbefriedigung

Die Selbstbefriedigung gehört zur gesunden psychischen und körperlichen Entwicklung eines jeden Menschen und wird ihn ein Leben lang begleiten.

Schon junge Teenager haben Freude daran, sich zu berühren, und entdecken auf diese Weise ihren eigenen Körper und ihre Sexualität. Mittlerweile weiß man, dass das nicht unterdrückt werden darf und auch nicht schadet, solange es nicht obsessiv wird - vielmehr brauchen Teenager jetzt ihre Privatsphäre zur Selbstbefriedigung.

Auch als Erwachsener macht sie Spaß und hilft beispielsweise, sexuelle Durststrecken zu überstehen, denn jeder kann sich selbst zum Höhepunkt bringen und dabei mehr über sich selbst lernen. Erregend ist die Selbstbefriedigung allerdings auch auf partnerschaftlicher Ebene: Zuschauen regt die Fantasie an.
 

- Geschlechtsverkehr

Der Geschlechtsverkehr ist notwendig, wenn zwei Menschen ein Kind bekommen möchten. Ganz nebenbei macht er auch riesig Spaß!

Im klassischen Sinne bezeichnet er das Einführen des Penis in die Scheide in verschiedenen Sexstellungen. Heterosexuelle Paare probieren gerne immer wieder neue Stellungen aus, um die Beziehung frisch und das Sexleben aufregend zu halten.

Zu gutem Geschlechtsverkehr gehört ein Vorspiel und Zeit zu zweit danach, es kann aber auch anders ablaufen und sich nur um einen One-Night-Stand ohne Beziehung handeln. Wie, mit wem und wie oft ein Mensch Geschlechtsverkehr haben will, ist individuell sehr unterschiedlich. In jedem Fall sollte dabei auf Schutz vor sexuell übertragbaren Krankheiten sowie vor ungewollter Schwangerschaft geachtet werden, denn beim Geschlechtsverkehr kann beides passieren - bei Sex ohne Verkehr dagegen nicht.
 

- Sonstige Praktiken (Gruppensex, Swinger/Swingerclub usw.)

Die Spanne der Sexualpraktiken ist groß und darf dank der heutigen liberalen Einstellung zu diesem Thema offen ausgelebt werden. In früheren Jahrhunderten war es auch hierzulande so, dass nur verheiratete Männer und Frauen miteinander schlafen durften - und das am besten ausschließlich zur Zeugung von Kindern in der Missionarsstellung.

Swingerclubs, One-Night-Stands, Gruppensex, Cuckhold und alles, was heute zur Normalität gehört, wäre damals nicht erlaubt gewesen, auch wenn es sicherlich auch hinter verschlossenen Türen stattfand.

Diese Sexualpraktiken haben gemeinsam, dass sie zwar nicht zu den Paraphilien gehören, aber dennoch ungewohnt sind und weiter denken als Mann und Frau. Sie werden natürlich nicht nur von Singles ausgelebt, sondern oft genug von verheirateten Paaren oder Paaren in einer langen Beziehung.
 

- Paraphilien

Ein Mensch mit einer Paraphilie empfindet sexuelle Erregung durch Reize, die einen durchschnittlichen Menschen sexuell nicht erregen würden. Der erregende Faktor können beispielsweise Schmerz, ein bestimmtes Kleidungsstück, ein Körperteil oder Situationen sein. Streng genommen ist eine Paraphilie eine psychische Störung und geht mit Leidensdruck für die Betroffenen einher, da sie ihre Wünsche nicht ausleben können oder anderen dabei sogar schaden würden.

Zu den ernsten Paraphilien gehören Pädophilie, Nekrophilie oder Zoophilie. Harmlos sind dagegen Fetischismus oder Transvestitismus.

An der Grenze liegen Paraphilien wie Voyeurismus, Sadomasochismus oder Exhibitionismus. Diese lassen sich in einem gesellschaftlich akzeptierten Rahmen ausleben, dürfen einem daran nicht interessierten Sexualpartner aber auch nicht aufgezwungen werden. Häufig bilden sich um akzeptierte Paraphilien ohne echten Krankheitswert Communities, in denen darüber entschieden wird, wie die sexuelle Vorliebe ausgelebt wird, was toleriert wird und wie der Sex sicher und einvernehmlich vonstattengehen kann.

Eine Paraphilie ist kein ganz einfaches Thema, mit dem man sich intensiv auseinandersetzen sollte, wenn man sich selbst zu einer solchen Abweichung von der sexuellen Norm hingezogen fühlt.
 

Sexuelle Appetenz

Appetenz ist die instinktiv gesteuerte Suche nach einer Form von Befriedigung. Sie aktiviert eine Handlungsbereitschaft in einem Lebewesen, um zu bekommen, was es braucht. Verspürt ein Mensch beispielsweise Hunger, macht er sich auf die Suche nach Nahrung - oder aber der Hunger wird ausgelöst durch den Anblick von Essen.

Genauso verhält es sich natürlich mit Sex, denn auch dieser hat viel mit dem Instinkt zu tun und wird durch das Unterbewusstsein gesteuert. Die sexuelle Appetenz ist also das, was wir als sexuelle Lust wahrnehmen. Immer wieder kommt die Lust auf Sex auf, ohne dass es dafür zwingend einen Auslöser gegeben haben muss. Menschen in einer Partnerschaft haben ebenso wie Singles eine mehr oder weniger ausgeprägte sexuelle Appetenz und wollen in gewissen Abständen Sex.

Die sexuelle Appetenz kommt aber auch dann ins Spiel, wenn es einen sexuellen Anreiz gibt. Ein attraktiver potenzieller Sexualpartner weckt beispielsweise die Lust, genauso meldet sich die sexuelle Appetenz beim Genuss eines Pornos. Die Auslöser sind bei jedem Menschen unterschiedlich und manche reagieren auf Anreize, die für andere mit Sexualität nichts zu tun haben. Die sexuelle Appetenz kann beispielsweise durch Schmerz, Erniedrigung, Rollenspiele oder bestimmte Kleidungsstücke aktiviert werden - den meisten Erwachsenen ist das als Fetisch bekannt.
 

Krankheiten durch Sex?

Junge Mädchen vor oder kurz nach dem ersten Geschlechtsverkehr haben die Möglichkeit, sich gegen das humane Papillomvirus impfen zu lassen. Es ist sexuell übertragbar und kann Gebärmutterhalskrebs und seine Vorstufen auslösen.

Bei sexuell aktiven Frauen nützt diese Impfung leider nichts mehr, sie müssen sich regelmäßig gynäkologisch untersuchen lassen. Die Vorstufe des Gebärmutterhalskrebses ist leicht zu behandeln und die betroffene Frau wird wieder vollständig gesund. Eine Übertragung des auslösenden Virus ist jedoch sexuell bedingt. Weitere Erkrankungen sind Infektionskrankheiten wie Gonorrhö oder Genitalherpes.

Sie verbreiten sich bei ungeschütztem Geschlechtsverkehr und treten häufiger bei Personen auf, die wechselnde Partner haben. Pilzinfektionen treten bei der Frau recht häufig auf und können sexuell übertragen werden, oft liegen sie aber nur an einem Ungleichgewicht der Scheidenflora. Zu den ernsten sexuell übertragbaren Krankheiten gehören unter anderem Syphilis und AIDS, ausgelöst durch eine Infektion mit HI-Viren. Syphilis war zumindest in vorangegangenen Jahrhunderten eine häufige Todesursache, da der Erreger mit der Zeit das Gehirn und das Nervensystem schädigt.

AIDS dagegen ist die moderne Gefahr durch Sex, denn die Erkrankung verläuft fast in allen Fällen tödlich und es gibt nur wenige Menschen, die dagegen immun sind.
 

Verhütungen bei Sex?

Die Verhütung dient in erster Linie der Vermeidung einer ungewollten Schwangerschaft, manche Verhütungsmethoden schützen auch gegen sexuell übertragbare Krankheiten. Kondome und Femidome sind die einzigen Verhütungsmittel, die beides leisten, da sie einen Kontakt des Spermas und der Scheidenflüssigkeit mit dem Sexualpartner vollständig verhindern. Sie gehören zu den sogenannten "Barrieremethoden", weitere derartige Methoden sind das Diaphragma und die Portiokappe in Verbindung mit Spermizid.

Letzteres wird auf das Verhütungsmittel aufgetragen, bevor es in die Scheide eingeführt und über den Muttermund der Frau gelegt wird. Es verschließt ihn somit mechanisch und verhindert eine Schwangerschaft. Sicherlich häufiger werden die hormonellen Verhütungsmittel von der Frau angewendet.

Zu ihnen gehören Antibabypille, Spirale, Dreimonatsspritze, Verhütungspflaster und Implantat. Diese täuschen dem Körper eine Schwangerschaft vor, wodurch er keinen Eisprung veranlasst - und somit kann eine Frau beim Sex nicht mehr schwanger werden.

Die natürliche Familienplanung wird gerne als Verhütung missverstanden, obwohl sie das zusammenfasst, wonach ihr Name klingt: Maßnahmen zur Planung einer Schwangerschaft. Eine endgültige Entscheidung ist die Sterilisation, wobei beim Mann die Möglichkeit der operativen Wiederherstellung bestehen kann. Auf diese Weise ist eine Schwangerschaft jedoch sicher ausgeschlossen. Bei allen Methoden außerhalb der Barriereverhütung muss jedoch zusätzlich über das Risiko einer sexuell übertragbaren Krankheit nachgedacht werden, da die anderen Verhütungsmethoden nicht gegen die Übertragung von Krankheiten durch Sex schützen können.


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